| Home Angebote Aktuelle Vorträge Hausmittel helfen Kontakt / Infos zur Praxis Wünschen Sie meinen wöchentlichen Hausmittel-Tipp per Mail? Dann senden Sie mir eine Email mit dem Vermerk "Hausmittel". Baumnüsse sind ein Energiebündel Beeren und ihre Heilwirkung Blähungen einfach beheben Blasenentzündung Blutdruck zu hoch Blutdruck zu niedrig Eisenmangel nachhaltig behandeln Erkältungen vorbeugen Ferien- und Reisebeschwerden (Teil 1) Ferien- und Reisebeschwerden (Teil 2) Frühstücksideen für einen guten Start in den Tag Fusspilz und was dagegen hilft Gerstenwasser (Barley Water) Gesundheitsregeln, alte Hafer ist ein Kraftspender Hände geschmeidig, gepflegt und gesund Herpes labialis (Fieberblasen an den Lippen) Heuschnupfen: Beugen Sie schon im Winter vor Holzsplitter im Finger Husten, Halsweh, Heiserkeit Insektenstiche (Teil 1) Insektenstiche (Teil 2) Jetlag-Symptome lindern Kabis und Olivenöl gegen Schmerzen Kraftsuppe Kopfschmerz und was im Moment helfen kann Menstruationsbeschwerden Orangen warm zubereitet Scheidenpilz mit Hausmitteln behandeln Schlafprobleme Schwangerschaftsübelkeit einfach lindern Teebaumöl in der Hausapotheke Verbrennungen und Verbrühungen Wickel und Kompressen zu viel gegessen? Zahnmedizin - wo Akupunktur hilft Ferien- und Reisebeschwerden (Teil 1) Bald beginnt die Ferienzeit und mit ihr kommen manchmal auch Beschwerden, die uns sonst kaum beschäftigen. Sollte das herrliche Sonnenbad einen Sonnenbrand hinterlassen haben, kann dieses Hausmittel Linderung schaffen: 30 Gramm Süssholz in einem Liter Wasser zugedeckt 30 Minuten köcheln, betroffene Stelle im abgekühlten Sud baden oder damit betupfen. Oder ein anderes Rezept: Schlagen Sie Eiweiss steif, geben Sie Zitronensaft dazu und reiben Sie dies auf die Sonnenbrandstelle. Kühlung bringen auch Naturjoghurt oder Quark. Bei einer Sonnenallergie mischen Sie Meerwasser und Olivenöl zu gleichen Teilen und reiben es an der betroffenen Stelle ein. Und schützen Sie die betroffenen Stellen vor der Sonne. Leiden Sie in den Ferien unter Verstopfung, trinken Sie zweimal täglich heissen, kräftigen Schwarztee mit einem Esslöffel Honig und essen Sie dazu zwei Baumnüsse. Bei Durchfall hilft Wärme: Geben Sie einen Teelöffel Heilerde in ein Glas warmes Wasser und trinken Sie es. Legen Sie eine warme Bettflasche auf Ihren Bauch. Wenn Sie Fischgräten verschlucken, gurgeln Sie sofort mit Essig oder frischem Zitronensaft und trinken Sie etwas davon. Die Säure macht die Gräte weich. Ferien- und Reisebeschwerden (Teil 2) Falls Sie unter Flugangst leiden, versuchen Sie Folgendes: Reiben Sie die Innenseite beider Unterarme drei Fingerbreit hinter der Handgelenksfalte (Akupunkturpunkt „Perikard 6“) mit je einer frischen Ingwerscheibe ein. Diese Anwendung kann auch bei Reiseübelkeit im Auto und auf See helfen. Auch eingenommen ist Ingwer eines der besten Mittel gegen Übelkeit. Probieren Sie kandierten Ingwer oder Ingwertee (einige Scheiben frischen Ingwer und ein wenig Zucker in kochendes Wasser geben) oder lutschen Sie einfach an einer Scheibe frischem Ingwer. Um Jetlag-Symptome zu lindern, versuchen Sie während des Langstreckenfluges viel zu schlafen und so wenig wie möglich zu essen, lesen oder arbeiten. Bei Neigung zu Ödemen bei langen Flügen machen Sie kleine Bewegungsübungen, zum Beispiel Fusswippen. Manche Fluggesellschaften haben in ihren Board-Magazinen Übungen abgebildet. Tragen Sie Kompressionsstrümpfe, trinken Sie Wasser, meiden Sie Alkohol und Kaffee. Wenn Arme und Beine in der Sommerhitze anschwellen und schmerzen, können Sie die fleischigen Blätter des Hauswurz quetschen und auflegen. Auch Tees aus Frauenmantel oder Malve helfen. Jetlag-Symptome lindern In der Akupunktur gibt es die sogenannten Luo-Punkten, die ihre innere Uhr beeinflussen können. Mit Druck an den Luo-Punkten, die mit ihrem Abflug- und Ankunftsort sowie Abflug- und Ankunftszeit übereinstimmen müssen, reagiert ihr Körper nicht mit den lästigen Jetlag-Symptomen, mit denen man sich durch die ersten Ferientage oder nach der Rückkehr zu Hause schleppte. Während einer einzigen Sitzung zeige ich Ihnen die individuellen Punkte, die sie während der Reise selbst mit Akupressur behandeln können. Beeren und ihre Heilwirkung Die Beeren haben Hochsaison. In grösseren Mengen eingenommen haben sie auch einen therapeutischen Effekt, hier sind einige Beispiele: Ein frisch gepresster Saft aus Himbeeren hat eine fiebersenkende Wirkung. Dank ihrem hohen Gehalt an Salizylsäure wirkt die Himbeere gleichzeitig schmerzlindernd. Wer unter Heiserkeit leidet oder seine Stimme überbeansprucht hat, macht sich einen Saft aus frischen Brombeeren. Der Saft wird leicht gewärmt und schluckweise getrunken. Von der Erdbeere sagt man, dass sie Darm und Blut reinige. Der grosse Botaniker Linné heilte mit Erdbeerkuren seine Gicht. Die Erdbeere macht sogar Zähne weisser. Geben Sie gequetschte Erdbeeren auf die Zahnbürste und putzen Sie damit die Zähne. Der Saft der roten Johannisbeere ist erfrischend und kann Fieber senken. Ausserdem wirkt er appetitanregend und beruhigend auf die Nerven. Die Heidelbeere ist eine der wertvollsten Wildbeeren, ihr dunkler Saft ist ein gutes Tonikum bei Blutarmut. Die frische Heidelbeere wirkt abführend, getrocknete Heidelbeeren können Durchfall lindern. Der Heidelbeersaft ist auch gut bei erhöhtem Durst. Fieberblasen an den Lippen (Herpes labialis) Etwa 10 bis 20 Prozent der Erwachsenen leiden am lästigen wiederkehrenden Herpes labialis. Drücken Sie, sobald Sie Anzeichen des bekannten Spannungsgefühls an der Lippe spüren, eine frisch angeschnittene Zwiebel auf die Stelle. Wirkungsvoll ist auch Teebaumöl, das Sie mit einem Wattestäbchen auftragen können. Manchen hilft Honig, den sie viermal täglich zehn Minuten einwirken lassen. Honig wirkt antibakteriell und desinfizierend. Wer mutig ist, reibt etwas Tigerbalsam auf die Stelle (es brennt!), auch damit soll dem Virus schon der Garaus gemacht worden sein. Weitere Hausmittel hat die Chinesische Medizin parat: Köcheln Sie 5 Gramm Süssholz in einem Viertel Liter Wasser 10 Minuten lang. Lassen Sie den Sud abkühlen und tupfen Sie damit öfters auf die Fieberblasen. Ein anderes Rezept: Köcheln Sie die Schale eines Apfels 5 Minuten lang in einem Viertel Liter Wasser. Geben Sie 1 Gramm Grünteeblätter und einen Teelöffel Honig dazu, lassen Sie das ganze zwei Minuten ziehen und tupfen Sie damit die Fieberblasen mehrmals ab. Achtung: Lippenherpes ist auch in der Abheilungsphase noch ansteckend. Kraftspender Hafer „Hafer sticht“ sagen Pferdefachleute, die ihren Pferden vor einem Wettkampf Hafer geben. Hafer ist auch für Menschen ein Heil- und Nährmittel und ein ausgesprochener Kraftspender. Hafer ist das yangigste Getreide, das heisst, das wärmste. Es gibt uns Energie und Wärme. Der gekochte Haferschleim oder Porridge, stärkt und ist geeignet für geschwächte Personen, er wirkt heilend bei Magen- und Darmerkrankungen. Haferkleie regt die Darmperistaltik an. Kleie braucht gleichzeitig viel Flüssigkeit, sonst nimmt sie diese aus dem Darm. Haferwasser (ein bis zwei Esslöffel Hafer in einem Liter Wasser kochen) schliesst die Poren, lindert das Schwitzen und stärkt das Immunsystem. Hafer ist ausserdem eine gute Hirnnahrung und wirkt positiv auf klares Denken. Ein wirkungsvolles Schlafmittel sind Haferflocken in etwas kalter Ziegenmilch und wenig Honig, direkt vor dem Schlafengehen eingenommen. Dieses Müesli wirkt beruhigend. Im Weiteren unterstützt der Hafer die Blut- und Zellbildung, er stärkt die Nerven und hilft bei schlechten Cholesterinwerten und Arteriosklerose. Das getrocknete Haferstroh wird als Badezusatz bei Haut- und Rheumabeschwerden verwendet. Akupunktur in der Zahnmedizin Gerne informiere ich Sie unverbindlich. Wenns sticht (Teil 1) Wenns sticht (Teil 2) Immer wieder Scheidenpilz Blähungen
Kopfschmerz Verbrennungen und
Verbrühungen Bei jeder Verbrennung oder Verbrühung lautet die
Sofortmassnahme: kühlen. Die betroffene Körperstelle wird sofort in Wasser
eingetaucht oder mit Wasser abgespritzt, 15 bis 20 Minuten lang. Das Wasser
soll 25 bis 30 Grad warm sein. Ist die Verbrennung grösser als die Handfläche des
Patienten (beim Kind grösser als ein Fünfliber), über Gelenken oder im Gesicht,
soll man zum Arzt. Nach der Sofortmassnahme fördern folgende Mittel die
Wundheilung: ein paar Tropfen Teebaumöl, Lavendelöl, Johanniskrautöl, rohes
Eiweiss, Honig, der frische Saft eines Aloe vera Blattes, des Huflattichs, der
Zwiebel oder der Kartoffel. Hausmittel sind keine Wundermittel, sie wirken, wenn
man sie regelmässig und wiederholt anwendet. Zur Sofortmassnahme gibt es noch andere Meinungen: In der Homöopathie („Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“) benutzt man nicht kaltes, sondern warmes Wasser. Die Chinesische Medizin nimmt Sojasauce statt Wasser, denn Sojasauce stoppt die Verbrennung. Und eine Schwyzerin hat mir erzählt, dass sie mit Kirsch statt Wasser kühle, was besser für die Wundheilung sei.
Hilfe bei Schwangerschaftsübelkeit Ein Holzsplitter im Finger Volkskrankheit
Eisenmangel Nun sind die Baumnüsse reif und manch einer freut sich über
die wertvolle Ernte, denn die Baumnuss ist ein reichhaltiges Lebensmittel. In der
Chinesischen Medizin ist die Baumnuss als Zubringer von Qi (Energie) und
Blut bekannt. Zudem kann sie den Darm befeuchten, das heisst, sie hilft bei
trockenem Stuhl oder
trockener Verstopfung. Ihr reicher Gehalt
an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, den sogenannt guten Fetten, macht die Baumnuss
wirksam im Kampf gegen zu hohe
Cholesterinwerte und gegen die Bildung von Arteriosklerose. Die Omega-3-Fettsäuren in der Baumnuss regulieren den
diastolischen Blutdruck sowohl im
Ruhezustand als auch unter Belastung. Wer regelmässig Baumnüsse isst, kann rheumatische Arthritis lindern und die
steifen Glieder werden beweglicher. Baumnüsse enthalten ausserdem Melatonin, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Eine
Handvoll Baumnüsse jeden Abend regelmässig eingenommen hilft gegen Schlaflosigkeit. Die Baumnuss setzt rasch Schimmel an, das sind die ganz feinen Spinnfäden, die sie oft in der Baumnuss finden. Werfen Sie diese Nüsse weg, denn Schimmelpilz ist krebserregend. Der Fusspilz ist äusserst infektiös und breitet sich rasch aus. In öffentlichen Räumen und Nasszellen, wo andere Leute barfuss gehen, sollten Betroffene zu ihrem eigenen Schutz stets Badeschuhe tragen. Der Fusspilz mag es warm und feucht, deshalb sollen Schuhe und Socken nicht aus synthetischen Materialien sein. Ist der Pilz aktiv, gibt es ein einfaches Hausmittel. Waschen und trocknen Sie die Füsse und Zehenzwischenräume gründlich. Tragen Sie morgens und abends einige Tropfen Teebaumöl auf. Nach zehn Tagen konsequenter Anwendung sollte der Fusspilz verschwunden sein. Anstelle von Teebaumöl können Sie auch Knoblauchsaft verwenden, auch er lässt Hautrisse und Juckreiz verschwinden. Wer Zeit hat, macht zusätzlich täglich ein Fussbad. Geben Sie diesem Fussbad entweder Apfelessig oder Kamillenextrakt bei. Hilfreich ist auch Heilerde für die äussere Anwendung. Pudern Sie Ihre Füsse zweimal täglich mit der Heilerde, besonders auch zwischen den Zehen. Heilerde enthält viele Mineralstoffe und kann Feuchtigkeit absorbieren, welche dem Pilz ein guter Nährboden ist.
Der zu niedrige Blutdruck muss selten medizinisch behandelt werden, ist für die Betroffenen aber aufgrund seiner Symptome wie Schwindel, Kopfschmerz, Müdigkeit oder Schlafstörungen unangenehm. Was hilft? Alles, was die Durchblutung fördert: Bewegung ist das A und O und bringt den müden Blutdruck in Schwung. Gut geeignet sind Ausdauersportarten wie Wandern, Schwimmen oder Velofahren. Es spielt keine Rolle, welchen Sport Sie wählen, wichtig ist, dass Sie regelmässig und konsequent dran bleiben. Genauso wirkungsvoll können Yoga oder Qi Gong-Übungen sein. Achten Sie auch auf eine genügende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie noch vor dem Aufstehen ein grosse Tasse Tee oder ein Glas Wasser. Nachts verliert der Körper durch Schwitzen und Atmen etwa einen halben Liter Wasser. Machen Sie morgens und abends eine Trockenbürste-Massage. Probieren Sie morgens ein salziges Frühstück oder eine heisse Bouillon. Rosmarin wirkt herzanregend. Trinken Sie Rosmarintees und machen Sie Voll- oder Fussbäder mit einem Rosmarinzusatz. Ausserdem hat die Mistel eine blutdruckregulierende Funktion, sie kann hohen Blutdruck senken und tiefen Blutdruck heben.
Morgens wie ein Kaiser … Erkältungen vorbeugen Geschmeidige
Hände
Teebaumöl in der Hausapotheke
Heuschnupfen: Beugen Sie schon im Winter vor! Warum reden wir denn jetzt schon
über Heuschnupfen? Weil die Heuschnupfen-Geplagten bereits im Winter vorbeugen
sollen, damit die Symptome im Frühling weniger heftig ausfallen. Das wirksamste
Hausmittel gegen Heuschnupfen, das ich kenne, ist Honig. Kaufen Sie sich Frühlingshonig
von einem Imker, der maximal drei Kilometer entfernt von Ihnen seine Bienen
hält. Nehmen Sie von diesem Honig täglich und konsequent zwei Teelöffel ein.
Achten Sie ausserdem auf genügend Feuchtigkeit in Ihren Wohn- und
Arbeitsräumen, vom Chemineefeuer rate ich ab, es macht die Luft und Ihre
Schleimhäute trocken. Trockene Nasenschleimhäute sind der Nährboden für Ihre
Heuschnupfensymptome. Machen Sie sich eine Teemischung aus Salbei,
Thymian, Pfefferminze und Lindenblüten zu jeweils gleichen Teilen und trinken
Sie davon täglich drei Tassen. Ebenfalls ist Brennesseltee bei allen
Allergien hilfreich. Essen Sie vermehrt warme, gekochte Mahlzeiten (ein
warmes Frühstück, selbst gemachte Suppen, lange gekochte Eintöpfe), die Ihrem
Körper Energie und Wärme geben und dadurch das Immunsystem stärken. Was während der Heuschnupfensaison
für Geplagte wichtig ist, können Sie bereits jetzt anwenden: Befeuchten Sie
Ihre Nasenschleimhaut immer wieder mit Olivenöl, mehrmals täglich. Am
besten haben Sie immer ein kleines Fläschen Olivenöl mit sich und nach jedem
Nase schnäuzen streichen Sie Ihre Nasenschleimhäute wieder mit wenig Öl ein.
Machen Sie dies auch bei langen Flügen, im Flugzeug sinkt die Luftfeuchtigkeit
auf Null Prozent. Um das Immunsystem zu stärken
empfehle ich auch, während der kalten Monate täglich Strath einzunehmen.
Strath gibt’s in der Drogerie/Apotheke und ist ein natürlicher Kräuterblutsaft.
Heuschnupfen-Geplagte erzählen, dass sie ihre Symptome lindern können, wenn sie
in den kalten Monaten Strath einnehmen. Menstruationsbeschwerden Schmerzen, Unregelmässigkeiten und psychische Veränderungen
rund um die Mens haben meist mit einem Qi- oder Blutstau zu tun. Sowohl hiesige
Hausmittel als auch chinesische Heilmittel reagieren darauf mit warmen oder
heissen Therapien. Die Beschwerden können durch Akupunktur meist einfach
und schon ab dem ersten Zyklus gelindert werden. Alte
Gesundheitsregeln 1. Sich jederzeit schützen vor Feuchtigkeit, kalten
Füssen, Luftzug und raschem Temperaturwechsel. *)
Unter geistiger Arbeit ist hier eine denkende, kreative Arbeit gemeint.
Büroarbeitende sollen sich Routinearbeiten und fordernde
Konzeptarbeiten nach ihrem täglichen Energierhythmus einteilen.
Mit vollem Magen denkt sich schlecht. Auszug aus dem Buch
„Natürliche Heilmittel“, AT Verlag Aarau und München. Der Titel ist leider
vergriffen. In
der Chinesischen Medizin sagen wir, Schlafprobleme entstehen aufgrund eines
energetischen Ungleichgewichtes. Einschlafprobleme haben eine „Blutschwäche“
als Ursache, Durchschlafprobleme sind eine Feuer-Wasser-Disharmonie. Weitere
Gründe können aus der Umwelt mit Strom, elektromagnetischen Strahlen,
Wasseradern oder belastenden Baumaterialien kommen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten,
was Sie selbst bei Schlaflosigkeit unternehmen können. Eine erste Auswahl steht
hier, mehr folgt nächste Woche. In
einem dreissigjährigen Hausmittel-Büchlein steht: Viele Menschen könnten ihre
stark wirkenden Schlaftabletten weglassen, würden sie Baldrian richtig
und konsequent anwenden. Machen Sie eine Kur mit Baldriantee über mehrere
Wochen. Ganz wichtig für einen gesunden Schlaf ist die Entspannung. Meditation,
Yoga oder Autogenes Training, jeden Abend vor dem Schlafengehen während zirka
zwanzig Minuten gemacht, wird Ihre Schlafqualität langfristig verbessern. Baumnüsse
enthalten viel Melatonin, das ist unser Schlafhormon. Neurologen raten, drei
Stunden vor dem Schlafen eine Handvoll Baumnüsse zu essen. Die Farbe Türkis hilft gegen Schlafstörungen. Tragen Sie ein türkisfarbenes Shirt oder bringen Sie mit Bettwäsche, Vorhängen oder einem Bild Türkis in Ihr Schlafzimmer. Gemäss Feng Shui können Spiegel den Schlaf stören. Entfernen Sie die Spiegel aus Ihrem Schlafzimmer oder decken Sie sie nachts mit einem Tuch ab. Wer Edelsteine zur Hilfe nehmen möchte, lege einen Rosenquarz neben sein Bett, er schützt vor Strahlen. Entladen Sie den Rosenquarz mindestens zweimal wöchentlich, indem Sie ihn unter fliessendem Wasser waschen und dann in die Sonne legen. Früher schwörte man auf das Dachsfell, das bei vielen Krankheiten half, unter anderem auch bei chronischen Schlafproblemen. Um das Einschlafen zu fördern, lenken Sie Ihren Geist ab. Versuchen Sie es mit rückwärts zählen, von hundert bis null. Wenn Säuglinge und Kinder nicht schlafen können, machen Sie eine Fussmassage. Sanftes Massieren der Füsse wirkt beruhigend, nicht nur bei Kindern.
Für die Kinder bedeutet
Weihnachten beschenkt werden, für uns Erwachsene steht Weihnachten für üppige
Mahlzeiten … bis uns nicht mehr wohl ist. Verdauungsfördernd sind alle Digestifs,
da vor allem die Kräuterbitter. Eine ähnliche Wirkung haben ein starker Espresso
mit einem Löffel Zucker und natürlich verdauungsfördernde Tees aus
Fenchel, Anis, Kümmel etc. In der chinesischen Kräuterheilkunde verwendet man getrocknete
Mandarinenschalen als Verdauungshelfer. Geben Sie einen Esslöffel davon in
einen halben Liter Wasser, köcheln sie diesen Tee 20 Minuten und trinken ihn
anschliessend ohne Zucker. Die Kugel Glacé oder Sorbet, welche in den Restaurants
gerne zwischen den Gängen einer Festmahlzeit serviert wird, fördert die
Verdauung nicht. Im Gegenteil, Kälte blockiert die Verdauung. Aber durch die
Kälte spürt man die Magennerven weniger und man kann besser weiter essen. Essen Sie sich nur zu drei
Viertel satt, so kann sich die Nahrung im Magen noch bewegen. Eine Frau sagte
mir einmal, bei gemeinsamen Festessen gebe sie dem Zwischenmenschlichen mehr
Raum als dem Essen, das schütze sie vor dem Überessen.
Kartoffelwickel: Gegen Bronchialkatarrh und hartnäckigen Husten hilft
ein Kartoffelwickel. Die Kartoffeln werden geschwellt, dann zerstossen und
zwischen einem Tuch möglichst heiss einmal auf die Brust und einmal auf den
Rücken aufgelegt. Man lässt den Wickel so lange drauf wie er warm ist. Salzwasserkompressen: Lösen Sie eine Handvoll Meersalz in einem Liter
Wasser auf. Das Wasser soll warm sein, wenn Sie innere Stauungen und
Verschleimungen sowie Verstopfung behandeln wollen. Das Wasser soll kalt sein,
wenn Sie leichte Verbrennungen behandeln wollen. Tränken Sie ein Handtuch im
Salzwasser und legen es auf die betroffene Körperstelle. Dampfkompresse: Schon so manche Erkältung konnte ich im Keim ersticken,
wenn ich sofort eine heisse Dampfkompresse auf den Nacken gelegt habe. Dazu
gibt man etwas dämpfendes Wasser in die Mitte eines Frottetuches, das man satt
faltet und auf den Nacken oder oberen Rücken legt. Solange anwenden, wie es
heiss ist und Vorsicht vor Verbrennungen! Eine Essigkompresse auf dem
Unterleib fördert die lokale Durchblutung und ist hilfreich bei Mensbeschwerden
und Blähungen.
Kabis und Olivenöl gegen Schmerzen Der
als Kabisdoktor bekannte Pater Thomas Häberle (1912 – 1997) hat mit der
Kombination Kabisblatt und Olivenöl vielen Menschen helfen können. Grundsätzlich
gilt, je länger die Beschwerden bestehen, desto länger dauert die Therapie.
Seien Sie geduldig und konsequent in der Anwendung. Übrigens
ist Olivenöl auch ein Schönheitsmittel, massieren Sie täglich etwas
Olivenöl auf die trockene, faltige Haut; die Haut wird dadurch straffer.
Heilsames Gerstenwasser
Ein
zu hoher Blutdruck ist mit Hausmitteln nicht einfach zu behandeln. Wer
blutdrucksenkende Medikamente einnimmt, darf diese nicht ohne Rücksprache mit
dem Arzt reduzieren oder weglassen. Den hohen Blutdruck kann der Patient am
ehesten mit seiner Lebensweise reduzieren: Kein Nikotin, weniger Salz, weniger
Alkohol, weniger tierische Fette, weniger Kaffee und weniger Stress. Dafür mehr
aktive Erholung und Bewegung, sowie autogenes Training und andere
Meditationstechniken, letzteres besonders für Leute, die gestresst sind und
sich häufig ärgern. Aus der Pflanzenwelt helfen die Mistel, Hirtentäschel, Weissdorn,
der gekochte Knoblauch oder Olivenblättertee. Vorsicht im Winter: Was man in Amerika und China längst kennt, wird hier noch zu wenig thematisiert: Kalte Temperaturen können Herzbeschwerden auslösen, weil die Kälte die Blutgefässe verengen kann. Deshalb gilt für ältere Menschen und Herzpatienten: Ziehen Sie sich bei Kälte warm an, vermeiden Sie zu grosse Belastungen in der Kälte (z.B. Schnee schaufeln, anstrengende Wanderungen etc.) und kontaktieren Sie Ihren Arzt, falls sich Ihr sonst gut eingestellter Blutdruck erhöht. Die traditionelle Kraftsuppe stärkt und baut Blut auf. Sie
ist angezeigt bei Erschöpfungszuständen, nach einer Geburt oder Krankheit, bei
Personen mit Anämie/Eisenmangel oder einfach zum Stärken und Wärmen. Köcheln
Sie diverses in Stücke geschnittenes Saisongemüse, einige Knoblauchzehen, ein
Stück frischen Ingwer sowie je einen Teelöffel Zucker und Salz in drei bis vier
Litern Wasser. Sie können der Suppe ein halbe Suppenhuhn oder etwas Rindfleisch
beigeben. Die Suppe köchelt nun auf der kleinsten Stufe (nicht sprudelnd) während
sechs bis 48 Stunden. Diese lange Kochzeit ist für uns ungewöhnlich, macht die
Suppe aber eben zur Kraftsuppe. Gemüse und Fleisch werden zum Schluss
weggeworfen, sämtliche Nährstoffe sind jetzt im Wasser. Vor dem Anrichten
würzen Sie die Suppe mit Salz, Sojasauce oder Kräutern nach Wahl. Die Suppe
kann während einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden, erwärmen Sie jeweils
Ihre Portion vor dem Trinken. Vorsicht, die Suppe ist erwärmend und blutbewegend und soll
während der Schwangerschaft, bei Bluthochdruck und im Hochsommer nicht
eingenommen werden.
Husten, Halsweh und Heiserkeit Gegen wiederkehrende Blasenentzündungen wussten unsere
Grossmütter auch den einen oder anderen Tipp. Sorgen Sie stets für warme Füsse
und eine geschützte, warme Nierengegend. Trinken Sie viel, besonders zwischen
15 und 19 Uhr, das ist die Aktivphase von Blase und Niere. Gute Kräuter bei
Harnwegsinfekt sind der Bärentraubenblättertee (er wird nicht aufgekocht,
sondern über Nacht in kaltem Wasser angesetzt und zum Trinken etwas erwärmt),
die Goldrute, Tee aus Petersilie oder Liebstöckel (Maggikraut). Sie können drei
Tropfen Teebaumöl in etwas Speiseöl geben und damit Ihren Blasenbereich
massieren. Nach der Massage legen Sie noch eine Wärmeflasche auf den
Blasenbereich. Bei chronischer Blasenentzündung soll diese Teebaumöl-Massage
über drei Monate hinweg täglich gemacht werden. Machen Sie auch heisse
Sitzbäder. Geben Sie soviel Wasser in die Wanne, dass Ihr Unterleib im Wasser
ist. Die Temperatur soll angenehm warm sein. Während der nächsten 20 Minuten
lassen Sie heisses Wasser zulaufen, bis die Temperatur 45 Grad hat.
Anschliessend gehen Sie gleich ins Bett.
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